TBC beim Rotwild


Bericht über Vortrag „Tbc beim Rotwild“

 

Jagdliche Erfahrungen undMassnahmen zur Bekämpfung der Krankheit im Vorarlberg und angrenzenden Ausland (Schweiz) war das Thema von Herr Dr. Hubert Schatz aus Vorarlberg.

Am 17. Juni 2017 organisierte der Jägerverein Toggenburg einen sehr gut besuchten und hoch interessanten Vortrag über ein aktuelles Thema „Tbc beim Rotwild „.

Wir alle hoffen, dass wir im Kanton St. Gallen, ja überhaupt in der Schweiz nicht in die gleiche Situation kommen, wie unsere Kollegen im Vorarlberg.

Dr. Hubert Schatz verstand es ausserordentlich gut, uns Jäger die Krankheit Tbc vorzustellen. Er teilte uns mit: dass Fachleute sich einig sind, dass aufgrund der aktuellen TBC-Situation von keiner Gefährdung für den Menschen auszugehen ist, weder im Zuge von Wanderungen, noch bei Besichtigungen von Ställen. Tourismus und Gastronomie können auch weiterhin auf hochwertige heimische Regionalprodukte vertrauen.

Die notwendigen Massnahmen sind nur im gemeinsamen Miteinander der berührten Interessentengruppen und Behörden erfolgreich umzusetzen. Aus diesem Grund ersuchte Dr. Hubert Schatz die betroffenen Alp- und Jagdausschüsse, Eigenjagdbesitzer, Jagdausübenden und Jagdschutzorgane sowie Alpverantwortlichen und Alpbewirtschafter um die Fortsetzung ihrer verantwortungsvollen Arbeit.

Unter Vorsitz von Landesrat Erich Schwärzler haben Vertreter der Vorarlberger Landwirtschaft, der Jägerschaft sowie der Jagd – Forst-und Veterinärbehörde einen 13 Punkte-Massnahmenkatalog im Interesse der Sicherheit für die Viehbestände erarbeitet. Damit soll das Risiko einer Übertragung von Tuberkulose zwischen Rotwild und Weidevieh auf den Vorarlberger Alpen möglichst ausgeschlossen werden.

weitere Informationen unter:
Land Vorarlberg – TBC-Vorbeugemassnahmenkatalog

Köbi Rutz / Obmann

Jägerverein Toggenburg